Adventfahrt_2018


Termin: 09. - 12. Dezember 2018

17 Doppelzimmer / 6 Einzelzimmer verfügbar

Teilnehmerpreise: Förderer 250,- Euro p.P. im Doppelzimmer, 280.- Euro im Einzelzimmer
Nichtförderer 300.- Euro p.P. im Doppelzimmer, 320.- Euro im Einzelzimmer

Verbindliche Anmeldung bei der Ortsstelle Fulda-Bergwinkel (Am Bahnhof 1) mit Zahlung des Reisepreises. Der Abschluß einer Reiserücktrittsversicherung wird empfohlen!

Die Bankverbindung der Ortsstelle Fulda-Bergwinkel finden Sie im Impressum!

Den Reiseflyer mit allen weiteren Infos finden Sie am Ende der Seite zum Download

 

Stiftungsfamilie BSW-Touristik

BSW Vitalhotel Weiße Elster

BSW-Vitalhotel Weiße Elster

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Mehrtages-Adventfahrt in das Vogtland vom 09. - 12. Dezember 2018

Tag 1:
Anreise nach Bad Elster mit Besuch des Weimarer Weihnachtsmarktes

Heute reisen Sie von Fulda über Weimar nach Bad Elster in das BSW-Vitalhotel Weiße Elster.

Die liebevoll geschmückten Hütten des Weihnachtsmarktes in Weimar laden Sie heute zum Bummeln ein. Der Duft von gebrannten Mandeln zieht durch die Straßen, und ein Weihnachtslied hört man hier häufiger als anderswo: Den Text von “0, du fröhliche“ schrieb einst der Weimarer Sozialpädagoge Johannes Falk.

Weimars Weihnachtsmarkt ist laut CNN der beste der Welt (02.12.2011) und verweist die Märkte in Straßburg, Edinburgh und Chicago auf die Plätze! Lassen Sie sich von einer charmanten Stadtführung die historischen Plätze der Dichterstadt zeigen, und erfahren Sie alles über deren Geschichte und Gegenwart


O du fröhliche Weimarer Weihnacht

Weimar. Eine weihnachtlich geputzte Stadt begrüßt die Besucher in der Adventszeit. Die Altstadt verwandelt sich in einen vom Lichterglanz beleuchteten Weihnachtsmarkt, der sich von Ende November bis Anfang Januar mit seinen Ständen, Buden und Glühweinhütten vom Marktplatz bis hin zum Theaterplatz erstreckt. Auch über die Weihnachtsfeiertage hinaus empfängt die Stadt ihre Besucher festlich geschmückt und mit buntem Markttreiben. Bis zum 6. Januar 2016 laden die Hütten weiter auf dem Marktplatz zum Verweilen und die Eisbahn auf dem Theaterplatz zum winterlichen Vergnügen ein.

Die prächtige Edeltanne, die im Advent in der Mitte des Weimar Marktplatzes im Glanz der Lichterkette erstrahlt, erzählt von der besonderen Tradition der Weimarer Weihnacht: Um 1815 überraschte Hofbuchhändler Hoffmann mit dem ersten öffentlichen Weihnachtsbaum die ganze Stadt. Er wollte seinen bürgerlichen Wohlstand mit den Armen teilen und ließ den Baum aufstellen, um den Familien, die sich keine Tanne in der eigenen Stube leisten konnten, an dem schönen Brauch teilhaben zu lassen. Diese Idee der öffentlichen Freiluft-Weihnachtstanne ging von Weimar in die Welt hinaus.

 

Weimarer Weihnacht - Foto: Maik Schuck  © weimar GmbH

Weimarer Weihnacht - Foto: Maik Schuck  © weimar GmbH

Das bekannte Weihnachtslied „O du fröhliche ...“ erklingt in Weimar schon der Vorweihnachtszeit besonders oft. Johannes Falk, ein Zeitgenosse Goethes, Schriftsteller, Philosoph und Sozialpädagoge in Weimar, verfasste den Text. Ein kleines Museum erinnert heute an das Wirken Falks, der in Weimar das erste Waisenhaus eröffnete.
Eisbahn vor dem Theater
Buchstäblich unter den Augen des Dichterpaares Goethe und Schiller auf dem Theaterplatz laufen Groß und Klein auf der Eisbahn ihre Runden. Goethe selbst war ein großer Fan des Sports und ließ dafür auch mal die Korrespondenz liegen: "Eine sehr schöne Eisbahn bei dem herrlichen Wetter hat mich abgehalten, Ihnen diese Tage zu schreiben." (Aus Goethe als Eisläufer, August Gassner) . Kinder und Familien sind in Weimar besonders gern gesehene Besucher zur Weimarer Weihnacht. Das Weimarer Rathaus verwandelt sich ebenfalls. Die Fassade wird ab 1. Dezember zum großen Adventskalender, an dem der Weihnachtsmann jeden Tag ein Fenster für die Weimarer Kinder öffnet. Familien mit Kindern sind besonders gern gesehene Weihnachtsmarkt-Gäste: In der Märchenhütte auf dem Marktplatz wird die Zeit bis zur Bescherung mit einem Vorfreudeprogramm verkürzt.

Weimarer Weihnacht
27. November 2018 bis 5. Januar 2019
 

Weimarer Weihnacht - Marktplatz - Foto: Maik Schuck  © weimar GmbH

Weimarer Weihnacht - Marktplatz - Foto: Maik Schuck  © weimar GmbH

weimar GmbH


Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung der

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Tel: +49 (0)3643 745 805
E-Mail:presse@weimar.de
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weimar GmbH Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Kongress- und Tourismusservice
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Tag 2:  Unterwegs im Erzgebirge

Wenn draußen die Kälte rote Nasen macht, die Schneeflocken am Fenster tanzen, Engel und Bergmänner in vom Kerzenschein beleuchteten Stuben stehen und nicht nur Kinderaugen erwartungsfroh glänzen, dann ist „Weihnachten im Gebirg“. Es kommen Gäste aus nah und fern um das Erzgebirge von einer seiner schönsten Seiten zu erleben. Annaberg — Buchholz — die heimliche Hauptstadt des Erzgebirges ist das Ziel des Tages.

Hier können Sie die größte spätgotische Hallenkirche St. Annen bestaunen, im Frohnauer Hammer ein Hammerwerk in Perfektion erleben oder durch die verschiedensten Volkskunststuben spazieren. Nicht verpassen sollten Sie einen Abstecher auf den mit viel Liebe gestalteten Weihnachtsmarkt!

Mit einem „Glück auf in dr Backstub!“ werden am Nachmittag alle Schleckermäuler begrüßt. Das Rezept des erzgebirgischen Stollens wird ein ganz klein wenig preisgegeben und selbstverständlich selbiger auch ausgiebig verkostet.

Zum Tagesausklang freuen Sie sich auf eine Lichterfahrt durch das verschneite Westerzgebirge zurück ins Vogtland.

 

Annaberg-Buchholz Logo

Stadtporträt Annaberg-Buchholz

Im Herzen des Erzgebirges, zwischen Chemnitz und Oberwiesenthal, liegt in traumhafter Lage am Fuße des Pöhlberges die Berg- und Adam-Ries-Stadt Annaberg-Buchholz. Die Stadt ist Verwaltungszentrum, Sitz des Erzgebirgskreises sowie ein touristisches und wirtschaftliches Zentrum der Region.

Reiche Silberfunde führten am 21. September 1496 zur Gründung von Annaberg, am 7. November 1501 zur Gründung von Buchholz. Der schnelle Aufschwung im 16. Jahrhundert zog zahlreiche Künstler, Baumeister, Bergleute und kapitalkräftige Bergherren und schuf städtebauliche Werte, die sich vielfach bis heute erhalten haben. Bereits 1530 stellte Annaberg nach Freiberg die zweitgrößte Stadt Sachsens dar.

Annaberger Weihnachtsmarkt Foto: Dieter Knoblauch © Stadt Annaberg-Buchholz

Annaberger Weihnachtsmarkt Foto: Dieter Knoblauch © Stadt Annaberg-Buchholz

Weihnachtsberg Foto: Dieter Knoblauch © Stadt Annaberg-Buchholz

Weihnachtsberg Foto: Dieter Knoblauch © Stadt Annaberg-Buchholz

Untrennbar mit Annabergs Geschichte verbunden ist der deutsche Rechenmeister Adam Ries. Von 1523 bis 1559 arbeitete er als Rechenmeister und Bergbeamter in der aufstrebenden Stadt. Barbara Uthmann führte ab der Mitte des 16. Jahrhunderts gemeinsam mit anderen Verlegerinnen das Bortenwirken in der Stadt ein, was eine Zeit lang für die städtische Bevölkerung zu einem zweiten wirtschaftlichen Standbein wurde. Dennoch blieb der Bergbau über Jahrhunderte die entscheidende Erwerbsquelle.

Eine zweite Boomzeit erlebten Annaberg und Buchholz etwa zwischen 1860 und 1914. In der Gegenwart hat Annaberg-Buchholz als touristisches und administratives Zentrum sowie als regionaler Industrie- und Gewerbestandort Bedeutung.

 


Auf dem Weg zum Weltkulturerbe

Die Berg-und Adam-Ries-Stadt zählte im 16. Jahrhundert dank des reichen Silberfundes zu den wohlhabensten Städte Sachsens. Eines der bedeutendsten Zeugnisse dieser Zeit ist die St. Annenkirche. In den Besucherbergwerken "Im Gößner" sowie dem Markus-Röhling und Dorotheastolln erhält man noch heute einen Einblick in die jahrelange Tradition. Mit dem Rückgang des Erzabbaus entwickelte sich im Erzgebirge das Schnitz- und Klöppelhandwerk. Präsentiert wird dieses im Erzgebirgsmuseum und in der Manufaktur der Träume.
 


Bilder und Text mit  freundlicher Genehmigung der

Tourist-Information (BgA)
Buchholzer Straße 2
09456 Annaberg-Buchholz
03733 | 19433

 



Tag 3:  Plauen und seine große Brücke

Mit Ihrer Reiseleitung gehen Sie auf Entdeckungsreise in Plauen. Mit lustigen Geschichten über die „Neideiteln“ und die Plauener Spitze spazieren Sie für kurzweilige 60 Minuten durch die heimliche Hauptstadt des Vogtlandes. Jetzt haben Sie in jedemFall den richtigen Überblick und Zeit die weihnachtliche Stadt genießen.

Weiter führt Sie die Fahrt zur Göltzschtalbrücke - der größten Ziegelbrücke der Welt.

Ein Blick in eine Schauwerkstatt der Plauener Spitze darf an diesem Tag natürlich nicht fehlen, bevor Sie mit der einsetzenden Dunkelheit im Schein der Kerzen zurück nach Bad Elster kommen.

 

Plauen Wappen


Kennen Sie Plauener Spitze?

Ja – dann gehören Sie zu den 84 Prozent der Bundesbürger, denen nach einer deutschlandweiten Studie im Jahr 2004 das Produkt Plauener Spitze bekannt ist. Beantworten Sie die Frage noch mit NEIN, dann sollten Sie Plauener Spitze und deren „Heimatstadt“ Plauen unbedingt kennen lernen.
 


Der alte Stadtkern um den Altmarkt, sorgfältig und liebevoll restauriert, ist Anziehungspunkt für viele Touristen. Herrschaftliche Häuser zeugen noch heute vom ehemaligen Reichtum der Stadt. Dort findet der Gast das Vogtlandmuseum mit Wissenswertem über regionales Brauchtum und das Plauener Malzhaus, Kultur- und Kommunikationszentrum, Heimstätte für Rock, Jazz, Blues und Folk, wo alljährlich beim Plauener Folkherbst um den "Eisernen Eversteiner" gerungen wird, der einzige Europäische Folkpreis, der in Deutschland vergeben wird. Mit der Sanierung des Plauener Malzhauses, dessen Entstehungsgeschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, wurde ein architektonisches Schmuckstück geschaffen.

Das Plauener Spitzenmuseum, einzigartig in Deutschland, dokumentiert in den Gewölben des Alten Rathauses die Entwicklung der Spitzen- und Stickereiindustrie des Vogtlandes bis zur Gegenwart. Plauen lockt auch mit Einkaufs- und Kulturvielfalt.
 

Plauener Weihnachtsmarkt 2  © Stadt Plauen - Foto: Sven Gleisberg

Plauener Weihnachtsmarkt 2                                          © Stadt Plauen - Foto: Sven Gleisberg

Winter in Plauen - Altmarkt  © Stadt Plauen - Foto: I. Pastierovic

Winter in Plauen - Altmarkt                                                  © Stadt Plauen - Foto: I. Pastierovic


Bereits seit über 300 Jahren gibt es in Plauen während der Adventszeit einen Markt. Was klein anfing, ist mittlerweile zum größten Weihnachtsmarkt des Vogtlandes geworden.

Vier Wochen lang erstrahlt der Altmarkt in weihnachtlichem Glanz, dreht sich die Pyramide, riecht es nach Glühwein und gebrannten Mandeln.

Lassen Sie sich einstimmen auf die wohl gemütlichste Zeit des Jahres, lauschen Sie den weihnachtlichen Klängen, lassen Sie sich von den verschiedenen Leckereien locken und schlendern Sie über den Weihnachtsmarkt.

 


Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung der

Stadt Plauen
Geschäftsbereich Oberbürgermeister
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus
Tourist-Information
Unterer Graben 1
08523 Plauen

Tel.: 03741 291 1027

 


Göltschtalbrücke -  © Fremdenverkehrsverein "Nördliches Vogtland" e.V

Göltschtalbrücke -  © Fremdenverkehrsverein "Nördliches Vogtland" e.V.


Die Göltschtalbrücke

Eine der größten Sehenswürdigkeiten des Vogtlandes überspannt den Fluß Göltzsch, die Göltzschtalbrücke. Sie ist die größte aus Ziegeln errichtete Brücke der Welt und sie entstand in einer Zeit, wo andernorts Brücken mit 30 m Höhe wegen fehlender Kenntnisse in der statischen Berechnung kurz vor ihrer Fertigstellung in sich zusammenbrachen. Durch den Bau der Eisenbahnstrecke Leipzig - Nürnberg mußte sich das Sächsisch - Bayrische Eisenbahn - Unternehmen mit der Errichtung von zwei Brücken beschäftigen, die für die damalige Zeit beispiellos in ihrer geplanten Größe waren. Die Suche nach einem anderen Schienenverlauf blieb erfolglos. So wurde ein Preisausschreiben veranstaltet, an dem sich viele Techniker aus Deutschland beteiligten. Aber alle eingesandten Entwürfe hatten einen entscheidenen Mangel. Keine der Konstruktionen war wissenschaftlich berechnet. Die Entwürfe sind aus dem Gefühl heraus entstanden und keiner konnte sagen, wieviel die fertige Brücke tragen würde bzw. ob sie die entstehenden Vibrationen verkraften kann.

So beauftragte man Prof. Andreas Schubert mit der statischen Berechnung. Er war gleichzeitig der Leiter einer Bausachverständigengruppe, die für den Brückenbau eingesetzt war und hatte sich schon seit längerem mit der Berechnung von Brücken beschäftigt. Es fehlten ihm nur noch einige Versuche um seine Theorie zu bestätigen. Die Eisenbahnverwaltung stellte ihm daraufhin die benötigten Mittel zur Verfügung. 1846 war dann Baubeginn. Die Baupläne mußten aber noch einmal geändert werden, da man bei der Pfeilergründung an der Talsohle nicht auf festen Boden stieß, ein weiteres Graben zu aufwendig wurde und auf technische Schwierigkeiten stieß. So erfolgte eine Auflockerung der anfangs gleichförmig geplanten Bögen durch zwei große. 1851 konnte die Brücke der Öffentlichkeit übergeben werden. Am Bau waren durchschnittlich 770 Arbeiter beschäftigt.

 


Überspannt das Tal der Göltzsch zwischen Mylau und Netzschkau
Massivbrücke mit zahlreichen Pfeilern und 81 Bögen in vier Etagen
Hauptbaustoff: Ziegel
Länge:  574 m
Höhe:   78 m
max. Spannweite eines Bogens: 30,9 m
Bauzeit: 1846 - 1851
Baukosten: ca. 2.200.000 Taler 

 


Bild und Text mit freundlicher Genehmigung des

Fremdenverkehrsverein "Nördliches Vogtland" e.V.

Neuberinhaus Reichenbach
Weinholdstr. 7
08468 Reichenbach im Vogtland

Telefon: 03765 / 6119926
Mobil: 0172 / 271 615 2

E-Mail: post@goeltzschtalbruecke.info

 



Tag 4:  Heimreise

Schon heißt es Abschied nehmen - mit vielen Eindrücken von all den Besonderheiten des Vogtlandes endet Ihr Aufenthalt und Sie treten die Heimreise an.
 

Download Flyer

Flyer “Vogtlandfahrt” herunterladen!


Leistungen:
- 3 x Übernachtung im Hotel Weiße Elster inklusive Halbpension
- Busfahrt von / bis Fulda - BSW-Vitalhotel Weiße Elster, sowie für die genannten Programmpunkte durch die Firma Kimmelreisen
- 2-stündige Gästeführung Weimar
- ganztägige Gästeführung mit Spaziergang Annaberg mit Besuch des Weihnachtsmarktes
- Backstubenführung mit Kaffetrinken in Annaberg
- ganztägige Gästeführung Vogtland mit Besuch des Weihnachtsmarktes
- Besuch Produktion Plauener Spitze mit kurzer Führung und Möglichkeit zum Einkauf
- Führung Göltzschtalbrücke
 

Nicht im Reisepreis enthalten sind:
-Kurtaxe, Trinkgelder, Getränke und Extras
-alles, was nicht ausdrücklich als “Leistung” aufgeführt ist

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW).

 


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